
Ist das Spiel gegen Joseph wirklich nur Glückssache?
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TL;DR
Dieser Guide erklärt, dass das Spiel gegen den Fotografen Joseph in Identity V eher auf Vorhersagen als auf Glück basiert, indem Spawn-Punkt-Analysen genutzt werden, um die Bewegungen des Jägers zu verfolgen.
Reading the DEUTSCH translation
Einer der Gründe, warum Leute sagen, dass es langweilig ist, gegen Joseph zu spielen, ist die Meinung, dass es „zu sehr ein Glücksspiel“ sei. Ich möchte dazu meine persönlichen Gedanken äußern.
Wenn du wissen willst, wie man Joseph kontert, lies bitte weiter.
Häufige Behauptungen zum „Glücksspiel“
Viele behaupten, es sei ein Glücksspiel, wenn jemand in der Fotowelt niedergeschlagen und sofort auf den Stuhl gesetzt wird. In den meisten Matches lässt sich reines Glück jedoch vermeiden.
Grundsätzlich entsteht ein „Glücksspiel“, wenn beide Seiten ohne nachzudenken handeln.
Wenn eine Seite sich bewegt und dabei den Weg des Gegners bedenkt, wird daraus ein psychologisches Spiel (Lesen), kein reines Glück.
Aus Sicht eines Überlebenden: Wenn du darüber nachdenkst, wo Joseph sein wird, nachdem die Fotowelt zusammenbricht, entsteht ein Leseduell um die Position des Niederschlags.
Die Bedeutung der Startpunkte ist hier entscheidend.
Nehmen wir die Waffenfabrik als Beispiel: Wenn Joseph zu Beginn mit der unten gezeigten Startauswahl ein Foto macht, wo wird sein endgültiger Standort sein?

Die Antwort ist sehr wahrscheinlich einer der folgenden: 1) In der Nähe der Chiffriermaschine vor den Krähen, 2) In der Nähe des Stuhls vor dem Fabriktor oder 3) Der zentrale Bereich mit drei Paletten.
Bei dieser Startaufstellung wird in fast jedem Match zuerst der Postbote getroffen, dann der Schriftsteller, und schließlich sucht er nach dem Puppenspieler oder der Psychologin.
Selbst wenn die Suche Zeit kostet oder er einen Überraschungsangriff wählt, fällt es meist in die Optionen 1–3.
Außerdem teilen Überlebende in Echtzeit mit, wer getroffen wurde. Indem du aus Informationen vor dem Match und der frühen Phase die Position und den Weg des Jägers ableitest, kannst du Hochrisikobereiche identifizieren.
Kommt dir das jetzt weniger wie reines Glück vor?
Joseph-Spieler denken auch über die Wege der Überlebenden nach – zu welcher Chiffriermaschine sie gehen, wo die Krähen sind, ob sie Heilung suchen oder stillhalten.
Natürlich denken manche Joseph-Spieler nicht tiefgründig nach. Aber wenn Überlebende auch nicht darüber nachdenken, wo sie niedergehen oder heilen, wird daraus das erwähnte „Glücksspiel“.
Dieses Beispiel behandelte das Eröffnungsfoto, aber die Struktur ist bei späteren Fotos dieselbe.
Die Platzierungen von Jäger/Überlebenden folgen auch außerhalb der Startauswahl Mustern, sodass du basierend auf den Eröffnungs-Chats Vorhersagen treffen kannst. Ich hoffe, das vermittelt, was hinter der Fassade des „Glücks“ steckt.
Danke fürs Lesen! Habt ein tolles Identity V-Leben!


