Während mein Mann und ich über den (völlig verdienten!) zweiten Wochenend-Erfolg von The Mandalorian & Grogu sprachen, fragte er mich, welche Star-Wars-Geschichte ich in derselben Zeitepoche sehen würde – in der Asche des Imperiums, mit einer jungen, letztlich dem Untergang geweihten Neuen Republik. Also, hier ist sie:
Die Jedi waren unter dem Imperium Legende, Gerücht, Aberglaube (die zeitlichen Ungereimtheiten zwischen der Prequel-Trilogie und der Original-Trilogie ignorieren wir mal großzügig), aber jeder weiß, dass der Untergang des Imperiums irgendetwas mit den Jedi zu tun hatte – auch wenn alle nur vage Vorstellungen haben.
Das Problem ist: Es gibt nur einen einzigen Jedi in der Galaxis, der selbst nicht wirklich viel darüber weiß, wie man einer ist, und Luke hat alle Hände voll zu tun. Das bedeutet, dass die Neue Republik ziemlich genervt ist von der ganzen Schar an Scharlatanen, Kultisten und Kleinkriegsherren, die sich als Jedi-Nachfolger positionieren und versuchen, Macht- und Legitimitätsquellen außerhalb der Neuen Republik zu etablieren.
Unsere Helden sind ein Ermittler-Duo, das die Jedi-Schwindler entlarvt. Sie reisen zu Planeten außerhalb des Kernwelten, um Jedi-Fälscher zu finden und zu enttarnen, die etwas zu populär und/oder etwas zu politisch werden. Stell sie dir vor wie ein Houdini/Arthur-Conan-Doyle-Gespann – einer fest davon überzeugt, dass es keine echten Jedi gibt und selbst der legendäre Luke das Ganze nur mit ein bisschen Draht und so macht; der andere übernimmt die Pflicht des Entlarvens aus einer gewissen Loyalität zu dem, was er/sie sich unter den Jedi vorstellt, und will nicht, dass ihr Erbe beschmutzt wird.
Viel Raum für Gaunereien, heist-artigen Schabernack und Schießereien, während unsere Entlarver es mit Leuten zu tun bekommen, die es aufs Geld, auf die Fans, auf die politische Macht oder einfach nur aufrichtig Verblendete abgesehen haben. Aber die Geschichte beginnt wirklich, als sie auf einen Scharlatan stoßen, der seine Betrügereien mit ein bisschen Hilfe der echten, der wahren Macht durchzieht – und der absolut nicht in etwas Größeres als ein kleines Taschengeld-Spiel hineingezogen werden will...





