Wir bauen das Supercharger-Netzwerk rasant aus, damit du immer und überall laden kannst, wenn du es brauchst. Durch kontinuierliche Verbesserungen bei Design, Bau und Prozessen installieren wir mehr Supercharger in kürzerer Zeit.
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Doch es gibt einen Engpass, den auch schnellere Bauzeiten nicht lösen können: die Netzkapazität. Das gilt besonders für Ladevorgänge im Megawatt-Bereich wie beim Semi. In Südkalifornien zum Beispiel warten Megacharger-Projekte oft über drei Jahre in der Warteschlange der Netzbetreiber auf ihren Stromanschluss.
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So funktionieren flexible NetzanschlüsseDas Stromnetz ist für seine Spitzenlastzeiten ausgelegt und verfügt daher meist über freie Kapazitäten. Ein flexibler Anschluss ermöglicht es einem neuen Supercharger-Standort, diese Kapazitäten sofort zu nutzen:
- Jetzt eröffnen, später aufrüsten: Fahrer können direkt laden, während der Netzbetreiber noch an mehrjährigen Netzausbauten arbeitet.
- Volle Leistung, wenn das Netz es hergibt: Ist das Netz nicht ausgelastet, läuft der Standort mit voller Leistung.
- Reduzierte Leistung bei Engpässen: Wenn das lokale Netz an seine Grenzen stößt, kann die Leistung des Standorts gedrosselt werden. Für Fahrer sollte das kaum spürbar sein – besonders kurz nach einer Neueröffnung. In der Regel laufen die Standorte ohnehin deutlich unter ihrem Maximum.
Flex ConnectGenau das setzen wir gemeinsam mit der Pacific Gas and Electric Company (PG&E) über deren Flex Connect-Programm um. Dadurch konnten bereits einige bestehende Supercharger-Projekte beschleunigt werden, Dutzende weitere sind in Arbeit.
Fahrer bekommen ihre Supercharger schneller, und der Netzbetreiber holt mehr aus dem bestehenden Netz heraus. Wir gehen davon aus, dass ein typisches Projekt so über zwei Jahre früher eröffnen kann.

Santa Nella, Kalifornien: Supercharger-Standort mit 48 Ladepunkten, 2024 mit Flex Connect eröffnet
Ab diesem Monat können unsere V4-Supercharger-Schränke über IEEE 2030.5 direkt mit den Systemen von PG&E kommunizieren – einem offenen Standard für die Kommunikation mit Netzbetreibern. PG&E kann nun die Leistungsgrenze eines Standorts auf Basis von Prognosen für den Folgetag festlegen. Mehrere Pilotstandorte sollen im Oktober eröffnen, gefolgt von einem breiteren Rollout in Nordkalifornien.
Leitlinien für Netzbetreiber
- Den Weg zur vollen Leistung klar aufzeigen: Teilt transparent mit, wie viel Kapazität verfügbar ist und wann Ausbaumaßnahmen voraussichtlich abgeschlossen sind. Die Auslastung von Superchargern wird weiter steigen. Ein flexibler Anschluss ist eine Brücke, keine Dauerlösung.
- Jetzt starten, unterwegs optimieren: Netzbetreiber ohne fortschrittliches Netzmonitoring können mit einfachen, festen saisonalen Limits beginnen und diese schrittweise verfeinern.
- Kommunikation standardisieren: IEEE 2030.5 sollte das Protokoll zwischen den Systemen der Netzbetreiber und der Ladeinfrastruktur vor Ort sein. Wir empfehlen Netzbetreibern weltweit, diesen Standard einzuführen.





