Design war schon immer einer der Bereiche, in denen KI Schwierigkeiten hat, mit menschlichen Fähigkeiten mitzuhalten. Aber die meisten Leute verstehen immer noch falsch, was Designen mit KI eigentlich bedeutet. Designen mit KI bedeutet nicht, sie zu bitten, alles für dich zu erledigen. Die Idee, die Richtung, das Gefühl und die Kreativität sollten immer noch von dir kommen.
KI ist da, um dir bei der Ausführung zu helfen.
So sieht der Prozess in einfachen Worten aus:
- Du entwickelst die Idee.
- Du sammelst Inspiration.
- Du übersetzt deine Gedanken in Prompts und nutzt KI, um sie umzusetzen.
Du kannst Tools wie Cursor, Codex, Claude oder eine andere Plattform verwenden. Im Kern geht es darum, deine Gedanken in Anweisungen zu verwandeln. KI kann extrem gut ausführen, aber ihr fehlt noch echte Kreativität. Sie versteht Designregeln wie Abstände, Typografie, Farbtheorie und Hierarchie.
Aber sie versteht keinen Geschmack. Sie weiß nicht, was sich originell, bedeutungsvoll oder wirklich gut anfühlt.
Das ist die Lücke.
Du kannst KI noch keinen echten Geschmack verleihen, aber du kannst um diese Einschränkung herumarbeiten.
Methode 1: Verwende eine Design-Skill
Dies ist der schnellste Ansatz. Wenn du wenig Zeit hast oder an etwas Kleinem arbeitest, kannst du auf vorgefertigte Design-Skills zurückgreifen.
Einige Beispiele:
TasteSkill Version 2 kommt auch bald mit einem dedizierten GPT 5.6 zuerst heraus. :)
Der Prozess ist einfach:
- Füge einen Design-Skill hinzu.
- Gib der KI Kontext.
- Erstelle mit ein paar Prompts deine Website/App/dein Poster.
- Behebe offensichtliche Probleme.
- Veröffentliche es.
Das Ergebnis wird in der Regel anständig sein. Es wird sich vielleicht immer noch ähnlich anfühlen wie andere KI-generierte Designs, aber gute Skills helfen, die schlimmsten Fehler/den schlechtesten Output zu vermeiden. Das ist es, was die meisten Leute verwenden.
Methode 2: Designe es selbst mit KI
Wenn du etwas willst, das wirklich heraussticht, musst du tiefer gehen. Du möchtest, dass Leute auf dein Produkt stoßen und das Gefühl haben, dass echte Gedankenarbeit darin steckt. Das erfordert einen bewussteren Prozess.
Vielleicht baust du:
- Eine mobile App
- Eine Desktop-App
- Eine Website
- Eine Landingpage
- Ein Dashboard
- Ein Poster
Was auch immer es ist, du brauchst zuerst eine klare Richtung. Wenn du nicht weißt, was du baust, wird KI es nicht für dich herausfinden.
Beginne mit Bedeutung
Definiere die Grundlage, bevor du etwas anderes tust.
Frage dich:
- Für wen ist das?
- Welches Problem löst es?
- Wie soll es sich anfühlen?
- Was soll es repräsentieren?
Die Benutzeroberfläche sollte die Bedeutung des Produkts widerspiegeln. Schreibe das auf. Du kannst hier auch KI verwenden, aber nicht für das Design. Lass sie dir stattdessen Fragen stellen.
Zum Beispiel:
- Worum geht es bei dem Produkt?
- Wer ist die Zielgruppe?
- Welches Gefühl soll es vermitteln?
- Wie soll sich das Branding anfühlen?
- Welche Farben und Schriftarten passen?
- Soll es sich minimalistisch, verspielt, hochwertig, technisch oder experimentell anfühlen?
Sammle Inspiration
Sobald du eine Richtung hast, beginne, Referenzen zu sammeln. Eine gute Quelle ist Mobbin.
Es enthält echte Produktbildschirme aus vielen Kategorien. Schau dir Designs nicht nur an und denke „das sieht gut aus".
Frage dich warum.
- Ist es das Layout?
- Die Abstände?
- Die Typografie?
- Die Struktur?
- Die Interaktion?
Speichere alles Nützliche.
Organisiere es in Ordnern wie:
- Navigation
- Hero-Bereiche
- Preise
- Karten
- Mobile Bildschirme
- Dashboards
- Animationen
- Typografie
Baue dir im Laufe der Zeit deine eigene Referenzbibliothek auf. So entwickelst du auch „Geschmack".
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Weitere nützliche Quellen:
Außerdem:
Kopiere keine gesamten Designs. Kombiniere Ideen zu etwas, das zu deinem Produkt passt.
Kartiere die Struktur
Definiere nun, was du tatsächlich bauen musst.
Für eine Website:
- Navigation
- Hero
- Funktionen
- Preise
- Testimonials
- CTA
- Footer
Für Apps:
- Onboarding
- Startseite
- Suche
- Profil
- Einstellungen
- Kernabläufe
- Leere Zustände
Jeder Abschnitt benötigt klare Inhalte.
Zum Beispiel braucht ein Hero-Bereich:
- Überschrift
- Beschreibung
- CTA
- Visuelles Element
KI kann bei Texten helfen, aber die Klarheit kommt immer noch von dir.
Baue Komponente für Komponente auf
Jetzt beginnst du mit dem Bauen. Nimm einzelne Ideen aus deinen Referenzen und passe sie an.
Statt zu sagen: „Baue mir eine komplette Website“
Sage: „Erstelle einen Hero-Bereich basierend auf diesem Stil, angepasst an mein Branding."
Arbeite Schritt für Schritt:
- Navigation
- Hero
- Karten
- Buttons
- Typografie
- Details
KI arbeitet bei kleineren Aufgaben viel besser. Du behältst auch die Kontrolle.
Generiere eigene Assets
Verwende bei Bedarf Bildgenerierung. Tools wie GPT Images 2.0 oder Seedream 5.0 sind mittlerweile stark genug.
Gib klaren Kontext:
- Farben
- Stil
- Komposition
- Verwendungszweck
Vermeide generische Stockbilder. Eigene Bilder lassen alles zusammenhängender wirken.
Der Workflow
Der gesamte Prozess:
- Definiere die Idee
- Kläre Zweck und Zielgruppe
- Lege die Branding-Richtung fest
- Sammle Referenzen
- Organisiere sie
- Kartiere die Struktur
- Baue Komponenten
- Generiere Assets
- Füge Interaktionen hinzu
- Verfeinere alles
Dies führt zu weitaus besseren Ergebnissen als ein einzelner Prompt.
Methode 3: Verwende ein Inspirationsboard
Es gibt einen schnelleren Mittelweg. Anstatt alles Stück für Stück zu bauen, kannst du der KI eine kuratierte Sammlung von Referenzen geben.
Sammle Screenshots von:
Sage dann zur KI:
„Kombiniere den Stil und die Richtung dieser Referenzen zu einem Design für mein Produkt. Kopiere nicht direkt."
Gib trotzdem zuerst den vollständigen Kontext. Lass die KI Fragen stellen. Dann generiere.
Das ist schneller, als alles manuell zu bauen, aber immer noch viel besser als ein generischer Prompt.
Die drei Ansätze
- Design-Skills
Schnell, anständige Ergebnisse.
- Komponente für Komponente
Langsam, höchste Qualität.
- Inspirationsboard
Ausgewogener Ansatz.
Zusätzliche Tools
SVG-Generierung
Verwende Quiver, um SVGs zu erstellen.
SVGs ermöglichen bessere Animationen, da die Elemente getrennt sind.
Video
Verwende Tools wie Google Flow.
Video kann Folgendes verbessern:
- Hero-Bereiche
- Hintergründe
- Produktdemos
Bildbibliotheken
Verwende bei Bedarf Plattformen wie Lummi.
Stelle nur sicher, dass die Bilder zu deiner Marke passen.
Schichtung (Layering)
Verwende Hintergrundentfernung und Schichtung, um Folgendes hinzuzufügen:
- Tiefe
- Bewegung
- Interaktion
Kleine Details machen einen großen Unterschied.
Abschließende Gedanken
KI sollte dein Denken nicht ersetzen.
Du entscheidest immer noch:
- Was gebaut wird
- Warum es wichtig ist
- Für wen es ist
- Wie es sich anfühlen soll
KI hilft dir nur, schneller auszuführen. Die besten Ergebnisse werden nicht von besseren Prompts kommen. Sie werden von besserem Geschmack kommen.
Ich werde bald mehr über Design, Entwicklung und Bauen sowie Tutorials teilen, wie du dein erstes Geld online mit KI verdienen kannst. :)
Wenn du Fragen hast, hinterlasse einen Kommentar! Hoffe, das hat geholfen. :)





