In der Halle von Plymouths Stein, wo das Rabengesetz gewogen wird,
steht ein Mann, wenn elf sich beugen, unberührt vom weinenden Schatten.
Er trinkt nicht den Trank des Zweifels, den sie ihm auf die Zunge drängen;
Die drei kleinen Geister schreien nach Blut, und sein Hammerherz ist zerrissen.
Bei Thors eigenem Eid hält er die Linie: Die Mutter muss für die Tat einstehen.
Kein Skalde des Mitleids, keine seidenweiche Bitte wird das Stahl zurückweichen lassen.
Die Nachricht des Vorsitzenden fliegt wie ein Speer: "Dieser wird nicht gehorchen!"
Sie rufen ihn vor den Thron, sie prüfen ihn am Tage.
Er sieht dem Richter fest in die Augen, er spricht keine krumme Rune;
Das Gesetz ist Eisen, das Gesetz ist Feuer, und Mitternacht kommt zu früh.
Elf Wölfe umkreisen das Feuer, ihre Stimmen leise und süß;
Er pflanzt seine Füße wie Yggdrasil und wird keinen Platz räumen.
Hört nun das Metall seiner Seele, den Donner in seiner Brust:
"Die Kleinen liegen kalt unter der Erde; ich werde ihr keine Ruhe gewähren.
Vernünftiger Zweifel ist kein Mantel, um den Flecken eines Gemetzels zu verbergen;
Ich sah das Seil, ich hörte den Fall, ich werde nicht noch einmal hinsehen.
Bringt sie vor Gericht, lasst das Beil sauber auf das Verbrechen fallen;
Ich stehe allein, ich stehe für sie, bis ans Ende der Zeit."
So sollen die Skalden späterer Jahre sich an diesen einsamen Thane erinnern,
Der nicht drei Kindertode für den billigeren Gewinn der Gnade verkaufen wollte.
Wenn Hörner in der dunklen Methalle erklingen und Schlachten zu Mythen verblassen,
Werden sie von dem singen, der den Schild hielt, als alle anderen mitgingen.
Heil dem Abweichler, heil dem Mann, der sein Wort nicht brach;
Die Götter wachen noch über dem Geschworenenzimmer, und sie haben gesehen und gehört.





