Mein letzter Beitrag über das Erstellen und Verkaufen von Claude-Plugins hat über 300.000 Aufrufe und mehr als 4.000 Lesezeichen erhalten. Offensichtlich wollen die Leute wissen, wie man daraus Geld macht.
Hier ist also die vollständige Aufschlüsselung: 7 benutzerdefinierte Plugins, die du bauen und für wiederkehrende Einnahmen verkaufen kannst, plus 3 Möglichkeiten, um mit den Plugins Geld zu verdienen, die Anthropic bereits für dich entwickelt hat.
Für die meisten davon ist kein Code erforderlich. Nur Claude, ein klarer Anwendungsfall und ein Zielkunde.
PS: Wenn du lernen möchtest, wie man diese im Detail erstellt/verkauft, werden wir dieses Thema in Build With AI behandeln, unserer Community, die bald startet.
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Teil 1: 7 Plugins, die du bauen und verkaufen könntest
1. Kunden-Onboarding-Plugin
Was es tut: Führt einen neuen Kunden durch einen strukturierten Aufnahmeprozess. Stellt die richtigen Fragen, erstellt ein Projektkurzbriefing, generiert Zeitpläne für die Liefergegenstände und speichert alles in einem gemeinsamen Ordner.
Wer es kauft: Agenturen, Berater, Freiberufler, die monatlich 5+ Kunden onboarden.
Wie man es bepreist: 500-1.500 € einmalige Einrichtung + 200 €/Monat Wartung.
Warum es funktioniert: Jede Agentur hat einen Onboarding-Prozess. Die meisten sind chaotisch. Dieses Plugin standardisiert ihn und spart 2-3 Stunden pro Kunde.
2. Plugin zur Erstellung wöchentlicher Berichte
Was es tut: Ruft Daten aus verbundenen Tools ab (Google Sheets, Projektmanagement-Plattformen, E-Mail), fasst wichtige Kennzahlen zusammen und generiert einen formatierten Wochenbericht, der bereit zum Versenden an Kunden oder Stakeholder ist.
Wer es kauft: Agenturinhaber, Berater, die regelmäßig Kunden-Updates senden, Betriebsleiter.
Wie man es bepreist: 1.000-2.500 € Einrichtung + 300 €/Monat.
Warum es funktioniert: Niemand schreibt gerne wöchentliche Berichte. Jeder braucht sie. Dieses Plugin verwandelt eine 2-Stunden-Aufgabe in eine 2-minütige Überprüfung.
3. Plugin zur Content-Wiederverwendung
Was es tut: Nimmt ein einzelnes Long-Form-Content-Stück (Podcast-Transkript, Blogbeitrag, YouTube-Video) und generiert 10+ Kurzform-Inhalte: Tweets, LinkedIn-Beiträge, E-Mail-Newsletter, Instagram-Bildunterschriften, alles in der Stimme des Nutzers.
Wer es kauft: Content-Ersteller, Coaches, Solopreneure, die regelmäßig Inhalte veröffentlichen.
Wie man es bepreist: 1.500-3.000 € Einrichtung + 500 €/Monat.
Warum es funktioniert: Content-Wiederverwendung ist der häufigste Engpass für Content-Ersteller. Sie haben den Content, aber keine Zeit, ihn aufzubereiten. Dieses Plugin erledigt das in Minuten.
4. Plugin für Kundenverlängerung & Upsell-Intelligenz
Was es tut: Überwacht deinen bestehenden Kundenstamm (Verträge, Rechnungen, Kommunikationshistorie, Projektzeitpläne) und meldet, wenn ein Kunde kurz vor der Verlängerung steht, seit X Tagen nicht kontaktiert wurde oder Anzeichen zeigt, dass er für ein Upsell bereit ist. Generiert eine personalisierte Nachricht zur erneuten Kontaktaufnahme oder einen Upsell-Vorschlag basierend auf seiner bisherigen Beziehung zu dir.
Wer es kauft: Agenturen, Berater, Coaches, jeder mit wiederkehrenden Kunden.
Wie man es bepreist: 2.000-3.000 € Einrichtung + 400 €/Monat.
Warum es funktioniert: Die meisten Dienstleistungsunternehmen verlieren Einnahmen, weil sie vergessen, nachzufassen. Dieses Plugin analysiert deine spezifischen Kundenbeziehungen, deine Dienstleistungen und deine Preisstufen und sagt dir, was als Nächstes zu tun ist.
5. Plugin zur Angebots-/Leistungsbeschreibungs-Erstellung
Was es tut: Basierend auf einem kurzen Gespräch oder einem Aufnahmeformular wird ein professionell formatiertes Angebot oder eine Leistungsbeschreibung erstellt. Enthält Umfang, Zeitplan, Preise, Bedingungen und Liefergegenstände.
Wer es kauft: Freiberufler, Agenturen, Berater, die monatlich 3+ Angebote schreiben.
Wie man es bepreist: 1.500-2.500 € Einrichtung + 300 €/Monat.
Warum es funktioniert: Das Schreiben von Angeboten dauert Stunden. Der meiste Inhalt wiederholt sich über verschiedene Kunden hinweg. Dieses Plugin verkürzt die Angebotserstellung von Stunden auf Minuten und sorgt für gleichbleibende Qualität.
6. Plugin für die Wissensdatenbank des Kundensupports
Was es tut: Nimmt die FAQ, Dokumentation und vergangene Support-Tickets eines Unternehmens auf. Wenn eine Support-Anfrage eingeht, entwirft es eine Antwort unter Verwendung der tatsächlichen Wissensdatenbank und des Tons des Unternehmens.
Wer es kauft: E-Commerce-Marken, SaaS-Unternehmen, jedes Unternehmen mit einem Support-Posteingang.
Wie man es bepreist: 2.000-5.000 € Einrichtung + 500 €/Monat.
Warum es funktioniert: Support ist teuer. Dieses Plugin ersetzt nicht das Team, aber es entwirft 80 % der Antworten, sodass diese nur noch überprüft und gesendet werden müssen. Halbiert die Reaktionszeit.
7. Plugin für Lead-Recherche und -Ansprache
Was es tut: Nimmt ein Zielunternehmen oder einen Zielkontakt, recherchiert es/sie auf LinkedIn, der Website, in aktuellen Nachrichten und in sozialen Medien. Generiert eine personalisierte Ansprachnachricht oder E-Mail basierend auf spezifischen, für ihr Geschäft relevanten Winkeln.
Wer es kauft: Vertriebsteams, BDRs, Agenturinhaber, die Outbound betreiben.
Wie man es bepreist: 2.000-3.000 € Einrichtung + 400 €/Monat.
Warum es funktioniert: Personalisierte Ansprache erzielt 3-5x höhere Antwortraten als Vorlagen. Aber es dauert 15-20 Minuten pro Interessent, dies manuell zu tun. Dieses Plugin erledigt es in 30 Sekunden.
Teil 2: Wie man mit bereits existierenden Plugins Geld verdient
Du musst nicht alles von Grund auf neu bauen. Anthropic hat eine wachsende Bibliothek offizieller Plugins, die jeder nutzen kann.
Die Gelegenheit: Die meisten Geschäftsinhaber wissen nicht, dass es sie gibt, geschweige denn, wie man sie konfiguriert.
Option 1: Kompletter Service zur Plugin-Einrichtung
Der Plan: Berechne 2.000-5.000 €, um das Geschäft eines Kunden zu prüfen, die richtige Kombination offizieller Plugins zu empfehlen, sie zu installieren und zu konfigurieren, ihre Kontextdateien zu erstellen und geplante Aufgaben einzurichten.
Dies ist die Option mit der höchsten Marge, da die Plugins kostenlos sind. Du verkaufst das Fachwissen und die Konfiguration, nicht die Software.
Verpacke es als: "KI-Mitarbeiter-Einrichtung" oder "Claude Geschäftskonfiguration." Führe es als produktisierten Service durch. Gleicher Prozess jedes Mal, andere Kunden.
Option 2: Plugin-Schulungen und Workshops
Der Plan: Führe einen bezahlten Workshop durch (200-500 € pro Person), der Geschäftsinhabern die Verwendung spezifischer Plugins beibringt. Konzentriere dich auf eine Nische: "Claude für Immobilienmakler," "Claude für E-Commerce-Betreiber," "Claude für Berater."
Gehe stark in die Nische. Je spezifischer der Workshop, desto höher der wahrgenommene Wert.
Skaliere es: Nimm den Workshop einmal auf. Verkaufe den Zugang als Kurs für 99-199 €. Führe monatlich eine Live-Fragerunde als Upsell durch.
Option 3: Plugin + Skill-Bundles
Der Plan: Nimm ein offizielles Plugin, kombiniere es mit benutzerdefinierten Skills, die du baust, und verkaufe die Kombination als Komplettlösung.
Beispiel: Nimm das Google Workspace-Plugin (kostenlos), füge einen benutzerdefinierten Meeting-Vorbereitungs-Skill + einen Wochenbericht-Skill + einen Kunden-Onboarding-Skill hinzu. Verkaufe das Bundle als "Consulting Operations Kit" für 3.000 €.
Das offizielle Plugin erledigt die Hauptarbeit. Deine benutzerdefinierten Skills machen es spezifisch für die Branche des Kunden. Zusammen sind sie weit mehr wert als jeder Teil allein.
Die Rechnung
Wenn du ein benutzerdefiniertes Plugin baust und es an 10 Kunden zu 2.000 € Einrichtung + 300 €/Monat verkaufst:
- Einmalig: 20.000 €
- Monatlich wiederkehrend: 3.000 €/Monat (36.000 €/Jahr)
- Gesamt im ersten Jahr: 56.000 € mit einem Plugin
Baue zwei oder drei Plugins für verschiedene Nischen und du hast ein echtes Geschäft.
Das Fenster ist jetzt weit offen. Die meisten Geschäftsinhaber wissen, dass KI existiert, haben aber keine Ahnung, wie sie sie implementieren sollen. Diese Lücke ist deine Chance.
Und wenn du lernen möchtest, wie man diese im Detail erstellt/verkauft, werden wir dieses Thema in Build With AI behandeln, unserer Community, die bald startet.
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